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  • AutorenbildOliver Kraus

Tour goes on: Busan

Aktualisiert: 17. Aug. 2023

Wir waren auf diesem Jamboree mehr unterwegs als gedacht. Einige Tage waren wir in einem schmucklosen Studierendenwohnheim der Myongji University etwas außerhalb im Süden Seouls untergebracht. Umso beeindruckter waren wir von der Gastfreundschaft der Koreaner, die sich darum bemüht haben, uns allen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Es gab etwas zu Essen in den Mensen auf dem Gelände und sogar ein Programm wurde für uns auf die Beine gestellt. So haben wir eine Aufführung mit klassischer Musik auf traditionell koreanischen Instrumenten und Tanz verfolgt.

Am nächsten Tag haben wir vom angekündigten Taifun nicht viel mitbekommen, außer, dass es den gesamten Tag geregnet hat. Deshalb haben wir uns als gesamte Unit unser eigenes Programm überlegt und haben die Mall der Stadt unsicher gemacht. Einige von uns waren danach noch beim Bowlen oder im Fitnessstudio, wo wir freundlicherweise kostenlos zu eingeladen wurden. Im Austausch war den Koreanern ein Foto mit uns ein großes Anliegen.

Mittlerweile sind wir in Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas. Nachdem wir auf unserer Busfahrt viel im Stau standen, haben wir es dann doch geschafft, von unserem schicken Hostel aus an den Strand zu fahren. Das Baden war den Koreanern nach 18:00 Uhr zu gefährlich, deshalb mussten wir uns mit nassen Füßen und etwas Entspannung während des Sonnenuntergangs begnügen. Leider litt unser Abendessen etwas unter unserer Gruopensgröße, was auch beim Frühstück wieder spannend wurde.

Den ersten vollen Tag in Busan verbrachten wir dann im Gamcheon Culture Village, einem ehemaligen Slum, das nach dem Koreakrieg entstanden ist und heute ein buntes Streetart und Kulturviertel ist. Am Hang gelegen wird es oft auch als Machu Picchu Korea's bezeichnet. Hier haben wir uns an verschiedenem Streetfood probiert.

Was wäre eine Großstadt ohne ihrer Innenstadt? Ausgestattet mit Bargeld sind wir am Biff Square ausgestiegen und haben uns in Kleingruppen versorgt und das bunte Treiben den Nachmittag über genossen. Abends kam die ganze Unit mit mittlerweile 42 Personen, da noch zwei Visitor zu uns gestoßen sind, am Busan Diamond Tower zusammen. Pünktlich zum Sonnenuntergang haben wir von oben auf die Stadt geblickt. Jedoch nicht auf die gesamte Stadt - Nicht vorzeigbare Ecken wurden durch große Bildschirme ersetzt.

Nach einem Bummel durch Busans Innenstadt bei Nacht und einem Besuch in den landestypischen lauten und blinkenden Automatenhallen ging es für uns zurück zum Hostel.


Den heutigen Tag starten wir wieder mit etwas Kultur beimHaedong Yonggungsa Tempel, von wo aus wir noch den Nachmittag am Strand chillen wollen. Am Abend essen wir im Hostel und packen unsere Sachen ein, denn morgen geht es schon weiter zu unserer nächsten Station: Sokcho

Ein paar Tage mehr in Busan wären sicher schön gewesen.


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